Tusch für unsere 2013er!

2013
Martinsthaler
Riesling QbA trocken
4 g RZ, 11,5%
0.75 Liter 7,50 € inkl. USt. (Liter: 10,-€)

Kühle, würzige Pfirsichfrucht, leicht kräutrig. Auf der Zunge frisch und saftig, trocken, aber nicht karg. Perfekter Terrassenwein, der aber keine Eintagsfliege ist. 

2013
Martinsthaler Rödchen 
Riesling QbA halbtrocken
11 g RZ, 11 % 
0,75 Liter  8,80 € inkl. USt. (Liter: 11,73 €)

Ja, da steht halbtrocken drauf, obwohl er trocken schmeckt. 
Feinsüßlicher Steinobstduft, reife gelbe Früchte, saftig und animierend.
Am Gaumen eher leicht, wieder saftige Frucht, gute Säure, schmelzig, gut balanciert. Der Schmeichler unter unseren 2013ern.

2013 
Martinsthaler Rödchen 
Riesling QbA feinherb
18g RZ, 10,5 %
0,75 Liter 9,-€ inkl.USt. (Liter: 12,-€)

Saftig! Süffig, schmelzig, dicht und reif. Schöne Süße, ohne pappig zu wirken, feine Säure, gute Länge. Toll zu Fusion-Food, Thai-Gerichten und etwas schärferen Curries.
Oder einfach nach einem grauen Tag auf dem Sofa zu einem spannendem Buch ...


2013
Rothenberg
Riesling QbA trocken
Alte Reben
3 g RZ, 12,5 %
0,75 Liter 13,50 € inkl. USt. (Liter: 18,- €)

Im vergangenen Jahr hatten wir die einmalige Chance, dauerhaft eine kleine, alte Anlage in dieser Ersten-Gewächs-Lage zu pachten. Vier lange Reihen, steil, von oben durch einen ausgewaschenen Hohlweg und von unten durch einen etwas zugänglicheren, teilweise befestigten Weg zu erreichen. Phyllit, roter Verwitterungsschiefer, lehmig durchsetzt.

Der Wein?
In der Nase noch verhalten kühle Würze, tabakige Noten.
Am Gaumen trockene Steinobstfrucht, sehr würzig und mineralisch, straff, fest und stringend. Gut eingebundene Säure, gute Struktur und Länge. Yes.



2013
Fürstenberg
Riesling QbA trocken
Alte Reben
4 g RZ, 12,5%
0,75 Liter 15,-€ inkl. USt. (Liter: 20,-€)

In der Nase kühl, mineralisch, salzig, Anklänge von Zitrusfrüchten.
Am Gaumen saftig und dicht, kandierte Zitrusfrüchte, Steinobst, kühle Schiefermineralik, fest und dicht, langer, würziger Abgang. Noch viel zu jung und verhalten, aber ein Wein, der Grund zur Hoffnung auf ein langes Leben gibt.
 
Unser Benchmark-Wein. Der Oberdiebacher Fürstenberg, 1954 gepflanzt, bringt unsere mineralischsten, intensivsten und - in unseren Augen - besten Weine hervor.

2013  haben wir - leider! - nur einen Wein aus dieser Toplage machen können, unseren "Fürstenberg", der die Bezeichnung "Alte Reben" ablöst.
Wenn wir - wahrscheinlich, so wie die Weinberge jetzt aussehen - künftig eine trockene und eine halbtrockene Spätlese aus dieser Lage im Programm haben können, wird die trockene weiterhin "Fürstenberg" heißen und die halbtrockene "Blauschiefer". Alte Reben sind sie ohnehin beide.

2012 Riesling Spätlese trocken "Alte Reben"
Oberdiebacher Fürstenberg
0,5 g Restzucker, 12,5 %

0,75 Liter 13,50 € inkl. USt. (18,00 €/Liter)

In der Nase Zitrus, Reineclaude und grüner Tabak. Zartsüßliche florale Noten, heller Mandelkrokant, tief und mineralisch.
Auf der Zunge frisch, wieder Zitrustöne, helles Steinobst, straff und fest gewirkt, animierende Säure, sehr tiefgründig und klar, kühle Schiefermineralik, bleibt lange, lange am Gaumen. Wucht, Druck, Kraft, ein Langstreckenläufer.

 

2011
"Auslese"

Oberdiebacher Fürstenberg
Riesling Auslese
Mittelrhein
11,5%
0,5 Liter 15,00 € inkl. USt. (30€/Liter) 

Der edelsüße Top-Wein aus der unteren Parzelle im Fürstenberg. Dieser Weinberg bringt Jahr für Jahr edelsüße Weine hervor. In der Nase Ananas, Fenchelhonig und hochreifes Steinobst, deutliche Mineralik. Auf der Zunge süß und saftig, kräutrige, leicht tabakige Würze, gute Säure, fest und straff, kühle, schlanke Mineralik, das alles sehr komplex. Ein Sonntagswein.

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Seit dem Jahr 2013 verzichten wir auf die nach dem Weingesetz zugelassenen Qualitätsstufen und klassifizieren unsere trockenen, halbtrockenen und milden Weine sämtlichst als QbA. 

Unsere Basisqualität ist künftig Dalgaard&Jordan Gutswein, die nächste Stufe wird als Ortswein gekennzeichnet.
Darüber folgen die Einzellagenweine, die ihre Herkunft widerspiegeln.
Die Spitze unserer internen Qualifikation bilden die großen oder besonders exponierten Lagen, die wir mittels Lagennamen ("Fürstenberg", "Rothenberg") abbilden.
Die "Geschmacksstufen" spiegen sich in den Etiketten wider - von kühl/türkis/trocken über warm/rosa/feinherb bis zu den Lagen, die dunkelfarbig und trocken (Rothenberg Fürstenberg) abgebildet werden.

Unsere Weine sind ab Hof erhältlich, selbstverständlich verschicken wir auch zum Selbstkostenpreis. Genaue Kosten und Bedingungen nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage, eine kurze Mail an christin.jordan@gmail.com wird umgehend beantwortet.

Zwischenstand.


Die Weine sind gefüllt, haben ihre A.P.-Nummern bekommen, das neue Design ist fertig, morgen müssten die Etiketten aus der Druckerei kommen.



An der Preisliste arbeiten wir noch - und haben die alte aus dem Netz genommen, auch wegen der nötigen Anpassung an das neue Widerrufsrecht.

Und: Wir haben einen ersten kleinen Tag der Offenen Tür gewagt, Christi Himmelfahrt, eine Gelegenheit für alle Neugierigen, uns und unsere Weine kennen zu lernen. Kann gut sein, dass wir das im Spätsommer noch mal machen - wir geben dann Bescheid.

Ab.Ge.Füllt.

Das war's!


Schluss, fertig, aus.

Der Jahrgang 2013 ist auf der Flasche. Fünf Weine, vom trockenen Ortswein (Martinsthaler) über zwei halbtrockene/feinherbe Lagenweine aus dem Martinsthaler Rödchen bis zu unseren Premiumweinen Rothenberg und Fürstenberg.
Keine große Menge, aber großer Trinkgenuss.


Eine mobile Füllanlage, ein wunderbarer, tiefenentspannter und unerschütterlicher Lohnfüller, zwei Freunde und wir.
Vier Stunden.
Viele viele leere Flaschen.
Mehrere Tonnen gefüllte Flaschen, die kistenweise vom Hof in die Gitterboxen im Keller gewuchtet werden mussten.









Ein rausgeschossener FI-Schalter, weil die Füllanlage auf unserem Buckelpflaster ein bisschen schief stand und zum Schluss doch Wasser in die Stecker tropfte.


Ein Ergebnis, auf das wir stolz sind.
Und neue Etiketten.

Mehr dazu und natürlich vor allem zu den Weinen in Kürze auf diesem Kanal.

Und nein, das Bild hängt nicht schief.

Klonk!



Nein, die eine Hälfte von Dalgaard&Jordan ist nicht umgefallen - sie, bzw.er ruht sich nur aus.

Konkret in "Im Harle" im Oberdiebacher Fürstenberg. 4.000 Quadratmeter, mit dem Freischneider gemäht. Es wächst jetzt schon wie verrückt.

Hier wächst unser "Alte Reben". Steil. 28 Meter Höhenunterschied auf 80 Metern Zeilenlänge. Begrünt. Darum das Mähen. Der Nachbar rechts fährt die Politik der toten Erde - noch immer kann man Roundup in jedem Gartencenter und Baumarkt kaufen. 

Unser Weinberg wurde 1954 gepflanzt. Flachbogenerziehung, Anschnitt auf 5-6 Augen pro Quadratmeter,  die Höhe der Laubwand  beträgt ca.140 cm. Zielmenge: Etwa 3.500 Liter/ha - also weniger als eine Flasche pro Stock.

Lars ist gerade wirklich platt - klonk.

Sie sind wieder da!

Vor einem Jahr um diese Zeit lag noch Schnee, fluchend haben wir den Fox in der ersten Kurve im Berg stehen gelassen und sind bergauf gestapft.
Jetzt: Sonne, blauer Himmel, Frühling pur.
Und: Sie sind wieder da!
Die Gänseblümchen. Die Walderdbeerpflänzchen. Die Forsythien.

Die Wildgänse, die Störche, die Kraniche und die gackernden Rebhühner.

Und die Mauereidechsen.





Die in den Ritzen der Weinbergstrockenmauern leben, dort auch überwintern, sich aber jetzt an die Sonne wagen - und heftig balzen.


Tausend to go

Heute sind wir im Rothenberg fertig geworden. Rund 400 Stöcke, eine alte Anlage. Eigentlich kein Problem. Uneigentlich haben wir schon vor zwei Wochen gemerkt, dass dieser Weinberg in den vergangenen Jahren ziemlich schaurig geschnitten worden ist. Darum haben wir versucht, die gröbsten Fehler mit dem jetzigen Schnitt zu korrigieren. Bis es so aussieht, wie wir uns das vorstellen, wird es aber noch zwei, drei Jahre dauern.

Dazu kommt, dass der Drahtrahmen einfach nur ein Chaos ist. Teilweise ohne obersten Rankdraht, vielfach gestückelt, rostige Drahtenden, mal ist der Heftdraht einfach um zehn Zentimeter nach oben gezogen - Himmel. Es falsch zu flicken dauert genauso lange wie es richtig zu flicken. Im Klartext: Wir müssen den Drahtrahmen mindestens zu Hälfte neu ziehen.

Am Mittelrhein haben wir an den vergangenen Wochenenden die steile Parzelle zum Bach hin und die 13 Reihen "rechts" geschnitten und gebogen. Morgen kommen dann die langen Reihen "links" dran - und zum Schluss die Einzelstockerziehung.

Es bleibt mild, wenn es ein bisschen geregnet hat und später die Sonne scheint, riecht es im Weinberg wie verrückt nach Kräutern, nach Kresse und Bärlauch, nach Frühling.
Wir liegen gut in der Zeit.

Tausend Rebstöcke to go.

Kurz vor knapp

Liebe Rieslingfreunde, liebe Kunden, liebe Freunde,

ein anstrengendes und turbolentes Jahr neigt sich dem Ende zu.
Wir haben ein sehr spezielles Weinjahr 2013 erlebt, eins mit Höhen und vielen Tiefen, das uns aber trotzdem Anlass zur vorsichtigen Freude gibt.

Die Bilanz sieht mengenmäßig leider traurig aus – wir hätten gerne fast das Doppelte in den Keller gebracht. Dafür stimmt die Qualität! Die Moste haben sich hervorragend geklärt, gären sauber vor sich hin und lassen uns hoffen.
Und: Wir können unseren alten heißgeliebten Dornröschenschlafkeller weiter nutzen – eine Baustelle, die uns bis kurz vor der Ernte sehr beschäftigt hat.

Die Resonanz auf unsere ersten beiden Jahrgänge war sehr erfreulich. 2011, eher säurearm, aber stoffig und dicht, war bis zur Füllung der 2012er Jahrgangs im Mai nahezu ausverkauft. Allein von der Auslese gibt es noch einige Flaschen.

Der 2012er – ausnahmslos knalltrocken, herzhaft, stoffig und säurebetont – war und ist etwas für Freaks und richtige Rieslingtrinker. Von unserem Basiswein aus dieser Kollektion, dem „Kreuzweise“, gibt es noch einen kleinen Restbestand. Den „Drei Kreuze“ ( Riesling Spätlese trocken, Rüdesheimer Magdalenenkreuz) und auch den „Alte Reben“ (Riesling Spätlese trocken, Oberdiebacher Fürstenberg) geben wir erst jetzt in den Verkauf.

Das meint übrigens der Eichelmann 2014 zu unserem aktuellen Jahrgang:
“Sie brauchen allesamt Luft, präsentieren sich dann als ungemein saftige, kraftvolle, zupackende Rieslinge, die erfreulich trocken ausfallen (alle sind komplett durchgegoren) und viel Spiel zeigen. Der “Alte Reben” vom Mittelrhein, der bis kurz vor Weihnachten gegoren hat, ragt heraus, zeigt feine Noten von Stachelbeeren, Limonen und grünen Pflaumen, ist ungemein straff und nachhaltig. Genau so muss guter Riesling schmecken!”

Als Advents- und Weihnachtsgabe haben wir wieder ein hübsches Päckchen für Sie und Euch geschnürt.
Bei Bestellung bis zum 30.11. geht das Paket (ab 6 Flaschen, frei zusammenstellbar) versandkostenfrei und mit 5 % Frühorderrabatt auf die Reise.
Bis zum 15.12. gewähren wir ebenfalls 5% Rabatt und eine reduzierte Versandkostenpauschale von 5 Euro/6-12 Flaschen.


Wir werden oft nach unseren “Öffnungszeiten” gefragt. Da wir hauptberuflich beide etwas ganz anderes machen, sind wir an den Wochenenden oder wochentags ab 18 Uhr am ehesten anzutreffen, eine kurze Voranmeldung per E-Mail oder Anruf wäre nett.



Mit herzlichen Grüßen aus dem Rheingau

Christin und Lars